No Name Kitchen

Dieses Projekt haben wir von November 2020 bis April 2021 unterstützt

Der Einsatz eurer Spenden:

No Name Kitchen ist eine Organisation, die wir aus eigener Mitarbeit gut kennen und für die wir bereits seit August 2020 Spenden gesammelt haben. Im Dezember 2020 konnten wir ihnen dank eurer Spende 4.000 € überweisen, wodurch grundlegende Sachen, wie Kleidung, Decken, Essen, Hygiene Artikel und medizinische Ersthilfe, finanziert werden konnten. Um diese Arbeit weiterführen zu können, konnten wir im Januar 2021 weitere 5.000€ an No Name Kitchen überweisen.

Im März 2021 konnte No Name Kitchen durch eure Spenden mit 4.000€ 500 Paar Schuhe für jeweils 250 Menschen in Velika Kladusa und Bihac kaufen.

Da der Bedarf und die Notwendigkeit für Spenden in ganz Bosnien weiterhin sehr hoch ist und wir unseren Fokus auf kleine und eher lokale Gruppen legen, haben wir uns dafür entschieden die Spendenkampagne für No Name Kitchen erstmal zu beenden. Wir sind weiterhin in regelmäßigen Austausch mit der Gruppe und erhalten immer wieder Updates und Informationen über die Lage vor Ort. Wenn es akut finanzielle Unterstützung braucht, werden wir weiterhin versuchen die Gruppe zu unterstützen.

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Im Januar 2017 fand sich eine Gruppe Freiwilliger, die im eiskalten Belgrad anfingen, mit und für flüchtenden Menschen zu kochen – No Name Kitchen war geboren. Für die Menschen in den Baracken gab es zu diesem Zeitpunkt keine Versorgung durch die UN oder andere Organisationen. 

No Name Kitchen verfolgt in ihrer Arbeit folgenden Ansatz: alle Menschen haben das Recht, sich frei zu bewegen und eine bessere Zukunft zu suchen. Alle Menschen haben ebenso das Recht, gleich und fair behandelt zu werden. Solange das nicht geschieht, muss auf das Unrecht an den Grenzen und die Situation von Menschen auf der Flucht aufmerksam gemacht werden. 

Seit ihrer Gründung unterstützt No Name Kitchen als unabhängige Graswurzel-Bewegung Menschen auf der Flucht – nicht nur in Belgrad, sondern auch in Sid (Serbien), Velika Kladusa (Bosnien) und Podgorica (Montenegro) sowie außerhalb der Balkanroute in Patras (Griechenland) und Melilla (Spanien). Sie verteilen Essen, Kleidung und Hygienepakete und schreiben (als Teil des Border Violence Monitoring Networks) Berichte über die Gewalt an den Grenzen. 

Auf der Balkanroute plante No Name Kitchen bereits vor Ausbruch der Pandemie den Aufbau eines weiteren Standortes – in Bihac (Bosnien) sind hunderte Menschen außerhalb offizieller Camps gestrandet und die Versorgungslücke ist groß. 

Durch die Covid-19-Pandemie haben sich die Prioritäten nun jedoch auf drei Projekte verschoben

  1. Vouchers4Food – verteilt online Gutscheine, die Menschen auf der Flucht in lokalen Bäckereien und Supermärkten gegen Essen eintauschen können (2.500€/ Monat für 900 Menschen)
  2. Covid-19-Emergencies – wurde ins Leben gerufen, um die Kosten für medizinische Versorgung von sowohl flüchtenden Menschen als auch der lokalen Bevölkerung auf der Balkanroute zumindest teilweise zu decken (600€/ Monat für 600 Menschen) 
  3. Protection –für juristischen Schutz von Aktivist*innen, die Gewalt an den Grenzen überwacht und anzeigt (3.200€/Monat)

Zur Website: https://www.nonamekitchen.org/en/

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