HOHER SPENDENBEDARF

Bei Pushbacks oder Räumungen, wie erst vor kurzem aus Bihac berichtet, wird Menschen auf der Flucht immer wieder ihr Eigentum entwendet oder zerstört. Die menschenunwürdige Behandlung und das repressive Vorgehen einiger Behörden führen zu enormer körperlicher und geistiger Erschöpfung. Der Bedarf an Unterstützung ist und bleibt daher konstant hoch.

Folgen der europäischen Abschottungspolitik

Lokale Unterstützer*innen arbeiten jeden Tag dafür, Menschen mit dem Nötigsten zu versorgen und sie so gut es geht zu stärken. Sie tun das, obwohl ihre Arbeit in einigen Länder entlang der “Balkanroute” mit extremen Schwierigkeiten verbunden ist: Auch sie sehen sich mit Repressionen und Kriminalisierung konfrontiert.

Die katastrophalen Bedingungen, denen sich Schutzsuchende ausgesetzt sehen, die tagtäglichen Menschenrechtsverletzungen, mangelhafte offizielle Versorgungsstrukturen und die Kriminalisierung von Flucht und Migration – all das sind Folgen einer europäischen Politik der Abschottung und Abschreckung.

Spenden als ein Weg, Solidarität zu zeigen

Durch das Sammeln von Spenden möchten wir uns solidarisch zeigen mit Menschen auf der Flucht, aber auch mit denjenigen, die sie durch Lebensmittel und Sachspenden oder durch medizinische Versorgung unterstützen. Die Strukturen, die hierfür vor Ort aufgebaut wurden und werden, können nur mit finanzieller Unterstützung aufrechterhalten werden.

Uns erreichen immer wieder Anfragen von Gruppen, die einen akuten Bedarf haben. Wir versuchen, mit Hilfe eurer Spenden bedarfsorientiert einzuspringen wo es geht. Das funktioniert nur dank eurer Spenden für die projektunabhängige Spendenbox. Deshalb gilt auch weiterhin:

Informieren, weitersagen, Spendenaufrufe teilen, wenn möglich, selbst spenden – und nicht vergessen: JEDE SPENDE ZÄHLT!

Veröffentlicht am 27.05.2021

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