ERKLÄR ABC – M

Für Menschen auf der Flucht ist der Zugang zu medizinischer Versorgung keine Selbstverständlichkeit. Das gilt besonders für Personen, die in keinem Camp registriert sind, und in inoffiziellen Unterkünften leben müssen. Häufig notwendig ist z. B. die Behandlung von infizierten Wunden, Verletzungen an den Füßen, Erfrierungen oder Hautinfektionen. Es gibt zahlreiche Berichte über gewaltsames Vorgehen durch Grenzbeamt*innen: Sie setzen Schlagstöcke, Schusswaffen und Taser ein, um Menschen vom Grenzübertritt abzuhalten. Die Folgen sind nicht nur physische, sondern auch psychische Verletzungen, deren Versorgung dringend sichergestellt werden muss.

Veröffentlicht am 23.05.2021

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