ERKLÄR ABC – T

Wie wir schon mehrfach berichtet haben, werden People on the move häufig ihre Besitztümer weggenommen oder zerstört. Aus diesem Grund gibt es viele Initiativen und Gruppen, die regelmäßig Transporte von Kleidung, Zelten, Handys etc. organisieren, auch von Deutschland aus. Wenn die Sachspenden in einem guten Zustand und z. B. der Jahreszeit angemessen sind, kann das eine wichtige Unterstützung sein.
Um auch die lokale Wirtschaft zu unterstützen, ist es allerdings sinnvoll, neue Güter wie Unterwäsche, medizinische Utensilien und Hygieneprodukte, erst vor Ort zu kaufen.

Spendenfahrten sind mit organisatorischen, finanziellen und bürokratischen Hürden verbunden. Das Transportmaterial wie Kartons und Klebeband muss ebenso bezahlt werden wie die Benzin- und Mautkosten unterwegs. Es kommt immer wieder vor, dass z.B. an der bosnischen Grenze Transporte mit Hilfsgütern aufgehalten werden, um die Unterstützungsarbeit zu behindern. Hilfreich ist es daher immer, wenn mindestens 1 Person die Sprache des Ziellandes spricht und am Zoll vermitteln kann. Außerdem ist es extrem wichtig, vorab Kontakt zu Gruppen vor Ort aufzunehmen, z. B. um sich wegen der bedarfsorientierten Verteilung abzusprechen.

Veröffentlicht am 11.07.2021

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